FotoKompass

Gute Lightroom Online Kurse finden: Kriterien für die richtige Kurswahl

Lightroom-Komplettkurs im Bildbearbeitungs-Vergleich: Tonwertkorrektur an einem grauen Schwarzwald-Foto auf dem Laptop

Der Cursor sitzt auf der Tonkurve am Laptop auf dem Wohnzimmertisch in der Wiehre, während das Foto vom Titisee-Ufer gegenüber dem Bootsverleih nach dem Import aussieht, als läge ein grauer Filter drüber, genau wie die ersten Schwarzwald-Aufnahmen, bevor mir jemand erklärt hat, was diese Kurve eigentlich verschiebt. Im Histogramm daneben liegt ein milchiger Fleck im linken Drittel, der bei unterbelichteten RAW-Dateien fast immer auftaucht. Für Hobbyfotografie aus Freiburg ist das der Punkt, an dem sich zeigt, ob ein Lightroom-Komplettkurs im Bildbearbeitungs-Vergleich wirklich etwas bringt oder ob sich der Workflow trotzdem nicht optimieren lässt.

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Lightroom oder Photoshop: zwei Wege zur Bildbearbeitung im Vergleich

Wer von der Automatik des Smartphones kommt, kennt diesen ersten Schock: Sony Alpha 6400 RAW Bildern liegen roh und blass auf dem Bildschirm, weit weg vom fertigen Bild im Kopf. Warum das so ist, ist noch mal ein eigenes Thema für sich – hier geht es um die Frage, mit welchem Kurs und welcher Software man aus diesem Rohzustand rauskommt.

Zwei Wege haben sich bei mir durchgesetzt, sobald ich Lightroom strukturiert lernen wollte, statt weiter YouTube-Fragmente zu sammeln. Kostenlose Tutorials sind gut zum Reinschnuppern, aber ohne roten Faden bleibt es Stückwerk, und genau da hakt es bei den meisten Hobbyfotografen aus dem Kollegenkreis. Der eine Weg ist ein Lightroom-Komplettkurs, der andere ein spezialisierter Photoshop-Kurs für Landschaftsfotografie – beide verkaufen sich als Lösung für RAW-Dateien, die zu flach aussehen, aber sie ticken komplett unterschiedlich.

Workflow-Optimierung in der Hobbyfotografie: Lightroom-Regler beim Bearbeiten eines Freiburg-Fotos aus der Nähe

Modul-Struktur entscheidet über den Lernpfad

Beim Adobe Lightroom Classic Komplettkurs ist der Aufbau nach Workflow sortiert: Import, Tonwertkorrektur, Weißabgleich, Export – Schritt für Schritt, mit über 30 RAW-Dateien zum Mitmachen, die vom gleichen Ausgangspunkt starten wie die Beispielbilder des Kursleiters. Der Photoshop-Kurs für Landschaftsfotografie ist dagegen bewusst enger zugeschnitten: kein Lightroom-Allgemeinplatz, dafür Fokus pur auf Landschaftsbilder wie meine Aufnahmen vom Titisee-Ufer. Wer schon einen Lightroom-Workflow für die Tonwertkorrektur hat, müsste sich für den Photoshop-Kurs in eine komplett zweite Software einarbeiten, das ist der Haken, den ich mir vorher nicht klar gemacht hatte. Welcher Regler dabei was genau verschiebt, Klarheit, Dunst entfernen, Kontrast, ist wieder eine andere Erklärung, die diesen Rahmen sprengt.

Wie viel Lektionslänge verträgt ein Feierabend?

Lektionslänge ist für mich als Vollzeit-Controller mit Familie am Wohnzimmertisch das K.-o.-Kriterium: 90-minütige Blöcke am Stück fallen bei mir hinten runter. Der Komplettkurs arbeitet mit Häppchen von 2 bis 7 Minuten, das passt in eine Pause zwischen zwei Terminen oder eine halbe Stunde am Samstagmorgen. Wie man sein Zeitbudget nach Feierabend generell plant, ist wieder ein eigenes Kapitel, aber als Faustregel gilt bei mir: kurze Lektionen schlagen lange Theorie-Blöcke, sobald Job und Familie den Kalender vollstopfen. Blende, ISO und Zeit klärt jeder Grundkurs ohnehin im ersten Modul – das Glossar dazu gehört in einen anderen Artikel.

Sprache, Software-Wechsel und Preismodell im Kriterien-Check

Sprache ist ein Kriterium, das ich unterschätzt habe. Ich habe PhotoKit als Lightroom-Alternative getestet und nach kurzer Zeit wieder verworfen, englisches Interface, deutscher Kurs im Kopf, das kostet ständig Zeit beim Suchen im Menü. Deutsche Lightroom Kurse sparen diesen Umweg komplett. Der Photoshop-Kurs verlangt trotzdem den Umstieg auf eine zweite Software neben Lightroom, was praktisch auf dasselbe Zeitproblem hinausläuft, nur an anderer Stelle. Ob ein Kurs als Einmalzahlung oder im Abo verkauft wird, ist selbst schon eine Rechnung wert, aber eine, die ich an anderer Stelle im Detail aufmache. Genauso den ROI, den so ein Kurs am Ende bringt, das würde ich separat vorrechnen, nicht hier zwischen den Zeilen.

Kriterien für den Immobilienfotografie-Spezialkurs: Checkliste neben Kamera-Equipment auf dem Tisch

Am Reihenhaus in der Parallelstraße zeigt sich der Spezialkurs

Ein Nachbar aus der Parallelstraße, Wulf Mertens, wollte sein Reihenhaus verkaufen und fragte mich, ob ich ein paar Fotos machen könnte, bevor der Makler zur Besichtigung kam. Mein allgemeines Landschafts-Wissen half da nur bedingt weiter, stürzende Linien in engen Fluren und Belichtungsreihen für dunkle Zimmerecken sind ein anderes Handwerk als Nebel überm Wasser. Ich kaufte den Immobilienfotografie Online-Kurs, acht Module in klarer Reihenfolge von Equipment bis Grundriss, dazu Checklisten zum Download – die Shot-List davon hatte ich beim Vor-Ort-Termin als PDF griffbereit, statt alles im Kopf zu jonglieren. Wer ein ähnliches Projekt vor sich hat, sollte sich den Immobilienfotografie Kurs Vergleich genauer ansehen.

Ob sich danach noch ein zweiter Spezialkurs lohnt oder ob ein Grundkurs plus Praxis reicht, ist wieder eine andere Rechnung, die von Projekt zu Projekt unterschiedlich ausfällt. Presets habe ich parallel als Effizienz-Hebel getestet, das ist aber wieder ein eigenes Thema, für das lohnt sich der Kauf von Presets schon eine eigene Antwort verdient. Einen Versuch habe ich dabei sauber gegen die Wand gefahren: Lightroom Mobile parallel zum Desktop eingerichtet, damit ich unterwegs am Tablet weiterschneiden kann, und nach ein paar Runden mit Synchronisationsproblemen wieder aufgegeben, die Bearbeitung am Desktop blieb am Ende die verlässlichere Variante. Meine Nachbarin Evelin Brunner, die eine Etage tiefer wohnt, hat mich neulich gefragt, ob ich auch mal ihren Keramikstand auf dem Wochenmarkt fotografieren könnte, und da wurde mir klar, wie eng ein Landschafts- oder Immobilienkurs eigentlich zugeschnitten ist, sobald das Motiv wechselt.

Welcher Kurstyp zu welchem Ziel passt

Für die Kurswahl heißt das am Ende: Nimm den Lightroom-Komplettkurs, wenn du systematisch von Import bis Export lernen willst und flexibel bleiben musst, wann du die Lektionen einschiebst. Nimm den Photoshop-Kurs für Landschaftsfotografie, wenn Lightroom für dich ohnehin nicht die Zielsoftware ist und du dich ausschließlich auf Landschaftsbilder konzentrierst, für mich selbst war das bisher kein Wechsel wert, weil mein Workflow schon in Lightroom steht. Häng einen Spezialkurs wie den für Immobilienfotografie dran, sobald ein konkretes Projekt ansteht, so wie bei mir das Reihenhaus von Wulf Mertens, aber nicht auf Vorrat für ein Projekt, das noch gar nicht feststeht. Ein Lightroom Komplettkurs bleibt für die meisten Hobbyfotografen aus meinem Umfeld trotzdem der sinnvollere erste Schritt, bevor man in eine zweite Software oder einen Spezialkurs investiert.

Produkt Bewertung
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9.2

Adobe Lightroom Classic Komplettkurs

Vorteile

  • ✓ Über 40 Lektionen in kurzen 2-7 Minuten Häppchen
  • ✓ Einmalzahlung statt Abo-Modell für den Kursinhalt
  • ✓ 30 echte RAW-Dateien zum direkten Mitmachen enthalten
  • ✓ Strukturierter Workflow vom Import bis zum Export

Nachteile

  • − Keine aktive Community-Gruppe für direkten Austausch
  • − Support-Antworten dauern manchmal bis zu drei Tage
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